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	<description>Behinderung erleben &#38; verstehen</description>
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	<item>
		<title>Behinderung und Arbeitsrecht</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/behinderung-und-arbeitsrecht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 18:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Behinderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausgleichstaxe In Österreich gilt die sogenannte Einstellungspflicht, das heißt beschäftigt ein Unternehmen mehr als 25 MitarbeiterInnen und mehr, so ist ein/e „begünstigte/r Behinderte/r“ einzustellen. Bei 25 MitarbeiterInnen müss(t)e eine, bei 75 drei und bei 300 mindestens 12 Menschen mit Behinderung angestellt werden. Als „begünstigte Behinderte“ gelten alle die vom Sozialministeriumservice mit einem Grat der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Ausgleichstaxe</h4>



<p>In Österreich gilt die sogenannte
Einstellungspflicht, das heißt beschäftigt ein Unternehmen mehr als 25
MitarbeiterInnen und mehr, so ist ein/e „begünstigte/r Behinderte/r“
einzustellen. Bei 25 MitarbeiterInnen müss(t)e eine, bei 75 drei und bei 300
mindestens 12 Menschen mit Behinderung angestellt werden. Als „begünstigte
Behinderte“ gelten alle die vom Sozialministeriumservice mit einem Grat der
Behinderung von mindestens 50% eingestuft wurden. Kann oder will ein
Unternehmen die geforderte Anzahl von Menschen mit Behinderung nicht
einstellen, so muss eine Ausgleichstaxe an das Sozialministeriumservice bezahlt
werden. Mit dieser Taxe werden behinderte Menschen gefördert, die
beispielsweise keinen Arbeitsplatz finden oder Unternehmen die Inklusion im
eigenen Betrieb leben.</p>



<p>Die zu bezahlende Summe für die Nichteinstellung behinderter Menschen wird gestaffelt nach Unternehmensgröße. DienstgeberInnen, welche die Einstellungspflicht nicht erfüllen, müssen im Jahr 2025 für jede offene Pflichtstelle monatlich mindestens 335 Euro zahlen. Hat der Betrieb 100 oder mehr Beschäftigte, steigt die Ausgleichstaxe auf 472 Euro pro offener Pflichtstelle, bei 400 oder mehr Beschäftigten auf 499 Euro.</p>



<p>Ein Beispiel: Die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen –
Eisenbahngesellschaft) beschäftigt über 40.000 MitarbeiterInnen. Bei dieser
Anzahl an Angestellten müssen, laut Gesetz, 1.600 behinderte Menschen in diesem
Unternehmen einen Arbeitsplatz finden. Sollten die ÖBB keine Person aus dieser
Gruppe beschäftigen, müssten sie eine monatliche Ausgleichstaxe von 625.600
Euro, also über 7,5 Mio. Euro im Jahr, an das Sozialministeriumsservice
bezahlen.</p>



<p><em>Anmerkung: Uns liegen keine Zahlen über die Anstellung
von Menschen mit Behinderung in diesem Unternehmen vor. Das Beispiel dient nur
zur Konkretisierung der Zahlen.</em></p>



<h4 class="wp-block-heading">Mehr als eine frische Perspektive </h4>



<p>Damit wird ersichtlich, dass es einem Unternehmen unter Umständen sehr teuer kommen kann, diese Vorgaben nicht einzuhalten. Neben einer neuen Arbeitskraft mit frischer Perspektive verlieren Firmen dadurch auch die Möglichkeit von den reichlichen Förderungen zu profitieren. In vielen Fällen übernimmt zum Beispiel das Arbeitsmarktservice (AMS) einen beträchtlichen Teil der Lohnnebenkosten. Seit dem 1.3.2019 haben Unternehmen durch die sogenannte Inklusionsförderung (oder Lohnförderung) die Möglichkeit bis zu 30% des Bruttolohnes, der für eine/n behinderte/n Angestellte/n ausgegeben wird, vom Sozialministeriumsservice zurück zu bekommen. Zusätzlich können Kosten die durch vielleicht benötigte Adaptierungen am Arbeitsplatz entstehen, fast zur Gänze zurück gefordert werden.  </p>



<p>Es ist also wenig verständlich, weshalb sich so viele UnternehmerInnen nicht mit dem Gedanken an behinderte MitarbeiterInnen beschäftigen. Dies wird leider immer wieder ersichtlich wenn man die Arbeitslosenquote beachtet, die in fast allen Bereichen rückläufig ist, außer bei behinderten Menschen – hier steigt die Zahl der arbeitslosen Personen sogar tendenziell.  </p>



<h4 class="wp-block-heading">Erhöhter Kündigungsschutz </h4>



<p>Wie also aus den vorherigen Zahlen schon zu lesen ist, haben es Menschen mit Behinderung noch schwerer eine passende Arbeitsstelle zu finden, unabhängig von der Qualifizierung. Aus diesem Grund ist ein spezieller Kündigungsschutz im Behindertengleichstellungsgesetz (BEinstG) geregelt. Grundsätzlich ist zu sagen, dass begünstigte behinderte Personen, die seit dem Jahr 2011 neu eingestellt werden, innerhalb der ersten vier Jahre wie alle anderen ArbeitnehmerInnen gekündigt werden können. Ausnahmeregelungen gelten für Arbeitsunfälle, Arbeitsplatzwechsel innerhalb eines Konzerns und für jene Fälle, in denen die Begünstigteneigenschaft innerhalb dieser vier Jahren festgestellt wird. Weiters kann die nachträgliche Zustimmung zu einer bereits ausgesprochenen Kündigung dann erteilt werden, wenn es den DienstgeberInnen zum Zeitpunkt der Kündigung nicht bekannt war und nicht bekannt sein musste, dass die/der DienstnehmerIn dem Personenkreis der „begünstigten Behinderten“ angehört. </p>



<p>Sind diese vier Jahre verstrichen müssen DienstgeberInnen, um eine begünstigte behinderte Person entlassen zu können, einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung beim Behindertenausschuss im Sozialministeriumsservice einbringen. Außerdem muss die Absicht beim Betriebsrat, der Personalvertretung und der Behindertenvertrauensperson bekanntgegeben und um eine Stellungnahme gebeten werden. Weiters muss vor Einleitung des Kündigungsverfahrens vom Sozialministeriumservice den beiden Seiten die Durchführung einer Krisenintervention angeboten werden. Erst dann kann die Kündigung eingeleitet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Staatlicher Bürokratiedschungel</h4>



<p>Aus der Sicht von TROTZ-DEM erfüllen diese Maßnahmen nur teilweise die Bedingungen für Inklusion. Für Unternehmen mag es eine Hilfe bei der Entscheidung behinderte Menschen einzustellen sein. Aber selbst für diese bedeutet etwa die Beantragung dieser Förderungen einen enormen Zeit- und somit finanziellen Aufwand. Dadurch steigt die Abneigung behinderte Menschen einzustellen drastisch. Oder füllst du gerne jede Menge Formulare aus? Für eine behinderte Person allerdings bedeutet es noch zusätzlich in ständiger Unsicherheit im Job zu leben. „Denken die KollegInnen, dass ich eigentlich nur die/der „Quotenbehinderte“ bin?“ oder „Wurde ich wirklich wegen meiner Qualifikation eingestellt oder wegen der Einnahmen, die die Firma „mit mir“ machen kann?“ sind dabei gerechtfertigte Fragen. Nicht die Förderungen an sich sind das Problem, sondern das was sie vermitteln. Behinderte Menschen werden damit vielleicht teilweise integriert, jedoch nicht – wie in der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert – inkludiert. Sie stellen somit wieder eine abgesonderte Gruppe innerhalb der Angestellten dar und werden weder vom Unternehmen selbst, noch von den anderen MitarbeiterInnen als vollwertige KollegInnen wahrgenommen. Um echte Inklusion zu leben, wären jedenfalls weitere Maßnahmen, wie etwa verpflichtende und kostenlose Weiterbildungen oder Inklusionsberatungen für UnternehmerInnen und Personalabteilungen, aber eben auch für alle anderen MitarbeiterInnen, notwendig.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trotz-dem.at/behinderung-und-arbeitsrecht/">Behinderung und Arbeitsrecht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trotz-dem.at">TROTZ-DEM</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>10 Tipps von Arya, der Blindenführhündin</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/10-tipps-von-arya-der-blindenfuehrhuendin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 13:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Leben gegriffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo, ich bin Arya. Wie ihr schon in meinem Steckbrief lesen konntet, bin ich die Blindenführhündin von Sabine Fiedler, die alle liebevoll „das Wiesel“ nennen, weil sie immer so flink unterwegs ist. Seit dem Sommer 2018 bilden wir ein super Team! In der gemeinsamen Zeit, aber auch schon während meiner Ausbildung, habe ich schon viel [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="8063" class="elementor elementor-8063" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Hallo, ich bin Arya. Wie ihr schon in meinem <a href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/arya/">Steckbrief</a> lesen konntet, bin ich die <a href="https://www.trotz-dem.at/begriffe-lexikon/blindenfuehrhund/">Blindenführhündin</a> von <a href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/sabine-fiedler/">Sabine Fiedler</a>, die alle liebevoll „das Wiesel“ nennen, weil sie immer so flink unterwegs ist. Seit dem Sommer 2018 bilden wir ein super Team! In der gemeinsamen Zeit, aber auch schon während meiner Ausbildung, habe ich schon viel gelernt, auch im Umgang mit euch ZweibeinerInnen. Weil da immer wieder Missverständnisse auftreten, gebe ich euch hier ein paar einfache Tipps um diese zu vermeiden, damit ich meinen Job gut erledigen kann.</p>								</div>
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									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 1: Lenk mich nicht ab!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Ich liebe es gestreichelt zu werden und bei Futter sage ich nie nein, so wie jeder andere Hund eben auch! Allerdings habe ich einen wichtigen und verantwortungsvollen Job der viel Konzentration er-fordert. Wenn ich also mein Führgeschirr trage, berühre mich nicht, auch wenn du mir was Gutes tun willst. Wie schon gesagt, liebe ich das Essen und ich kann kaum widerstehen. Das lenkt mich also wirklich ab! Auch wenn du mich anstarrst oder ansprichst wende ich mich gerne dir zu, auch das stört meine Achtsamkeit, also bitte unterlasse es einfach. Ich will meinem Wiesel schließlich den richtigen Weg zeigen und auch irgendwann in meinen wohlverdienten Feierabend starten.					</p>
				
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						<div class="elementor-icon-box-content">

									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 2: Fragen, fragen, fragen!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Manche Menschen meinen es gut und wollen uns helfen. Das ist sehr freundlich, aber ich muss auch sagen, dass wir als Führgespann eigentlich sehr selbstständig unterwegs sind. Wenn du aber trotzdem das Gefühl hast, dass wir Hilfe brauchen, dann frag bitte das Wiesel, bevor du an meinem Führgeschirr oder meiner Leine ziehst. Ich bin es gewohnt auf die Befehle von meinem Frauchen zu achten und es verunsichert uns beide wenn sich da jemand einmischt.					</p>
				
			</div>
			
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						<div class="elementor-icon-box-content">

									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 3: Verkehrsmittel und Ampeln ansagen!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						In meiner Ausbildung habe ich wirklich vieles gelernt. Meine Augen sehen aber leider nicht die gleichen Farben wie ihr und das was ihr „lesen“ nennt kann ich auch nicht. Deshalb gibt es ein paar Situationen wo ich dem Wiesel leider nicht so gut helfen kann. Manchmal höre ich wie jemand sagt „Es ist jetzt grün“ und dann gehen wir erst los, bei dem Wort „rot“ warten wir immer noch eine Wei-le. Bei Haltestellen wo viele Verkehrsmittel fahren, sogenannte „Doppelhaltestellen, hilft es dem Wiesel scheinbar, wenn sie Hinweise auf die Zahlen bekommt die da drauf stehen. Und wenn ir-gendeine Abweichung oder Verspätung vorkommt, dann hilft uns die Anzeigetafel leider auch nicht.					</p>
				
			</div>
			
		</div>
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						<div class="elementor-icon-box-content">

									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 4: Denke nach bevor du parkst!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Parken ist für euch anscheinend ein großes Thema. Deshalb steht dann oft ein Auto oder LKW auf einem Platz der nicht dafür gedacht ist, wie dem Gehsteig oder der Einmündung in eine Kreuzung. Zugeparkte oder mit Fahrzeugen verstellte Gehwege zwingen mich aber auf die Straße auszuwei-chen.. Und wie alle schon als Kind lernen: Die Straße ist ein gefährliches Pflaster. Es wäre also wirklich nett, wenn du dein Auto so abstellst, dass wir auf jeden Fall zu zweit vorbei kommen!					</p>
				
			</div>
			
		</div>
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			</div>
			
						<div class="elementor-icon-box-content">

									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 5: Wir dürfen immer zu zweit bleiben!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Ganz oft wollen die Leute dass mich das Wiesel vor einem (Lebensmittel-)Geschäft anbindet. Dann diskutieren sie mit dem Wiesel und das nimmt uns immer sehr viel Zeit weg, die wir anders besser nutzen könnten, zum Beispiel mit Spielen im Garten oder Dogdancing. Lasst mich hier eins ein für alle mal klarstellen: Das Gesetz ist auf meiner Seite – ich darf überall rein wo das Wiesel auch rein darf! Oder legst du deine Augen vor dem Geschäft ab?					</p>
				
			</div>
			
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									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 6: Bitte keine Knallkörper!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Böller, Kracher und Feuerwerke, vor allem in meiner Nähe abgefeuert, machen einen argen Knall, den meine sehr gut hörenden Ohren gar nicht aushalten. Der Schreck lässt mich dann ganz auf meine Arbeit vergessen. Abgesehen davon ist es bei KollegInnen von mir auch schon vorgekommen, dass sie nach der Begegnung mit diesen Dingern gar nicht mehr arbeiten konnten oder sogar (schwer) verletzt wurden. Achtet also bitte auf eure Umgebung und steckt die Dinger wieder ein, wenn ich oder ein anderer (Assistenz-)Hund in eurer Nähe ist.					</p>
				
			</div>
			
		</div>
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						<div class="elementor-icon-box-content">

									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 7: Kein Spielen während der Arbeitszeit!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Ich habe gelernt, dass ich mit voller Konzentration auf das Wiesel unterwegs bin, also interessiert es mich gar nicht zu schnüffeln oder zu spielen. Das habe ich natürlich auch in meiner Ausbildung gelernt! Aber manchmal kommen mir andere Hunde so nahe, beschnüffeln mich oder wollen mit mir spielen, dass mir das die Arbeit schon sehr erschwert, weil ich natürlich sehr gerne spiele – man kann eben nicht perfekt sein. Deshalb tust du uns einen riesigen Gefallen, wenn du deinen Hund an die Leine nimmst und möglichst weit entfernt von mir hältst. Das dient auch meinem Schutz, denn in meinem Führgeschirr kann ich mich nicht so gut verteidigen. In meiner Freizeit darf ich natürlich spielen, aber bitte frag das Wiesel vorher ob das gerade okay ist.					</p>
				
			</div>
			
		</div>
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						<div class="elementor-icon-box-content">

									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 8: Auf wen soll ich hören?<br>Gib mir keine Anweisungen!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Das Wiesel und ich sind ein super Team! Wir haben eine klare Abmachung: Sie sagt an und ich helfe ihr. Das heißt ich bin darauf trainiert auf sie zu hören. Nachdem ich aber so gut bin, will ich natür-lich auch zeigen was ich kann. Wenn ich also einen Befehl von einer anderen Person bekomme bin ich meistens sehr verwirrt und weiß nicht was ich machen soll, was dann zu gefährlichen Situatio-nen führen kann. Deshalb ist es mir lieber wenn du dem Wiesel sagst, was du willst. Sie wird es mir schon weiter sagen!					</p>
				
			</div>
			
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									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 9: Bitte nicht auf die Rolltreppe!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						Eine Treppe anzeigen ist für mich überhaupt kein Problem! Mein Wiesel und ich finden uns also auch in der Vertikalen gut zurecht. Wenn die Treppe allerdings versteckt ist, dann kann sie auch meine feine Hundenase nicht aufspüren, dann braucht das Wiesel vielleicht Hilfe von euch. Zeigt ihr aber bitte keine Rolltreppen, da darf ich nämlich nicht rauf. Ich bin zwar sicher, dass ich das auch kann, aber alle sagen, dass das zu gefährlich ist und sich andere Hunde dabei schon schwer verletzt haben und darauf kann ich dann doch verzichten. Wenn es einen Lift gibt, kann ich damit natürlich schon fahren, also auch den kannst du uns dann zeigen – allerdings mit Richtungsangaben, denn deine Handzeichen können weder das Wiesel noch ich interpretieren.					</p>
				
			</div>
			
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									<h3 class="elementor-icon-box-title">
						<span  >
							Tipp 10: Macht uns ein wenig Platz!						</span>
					</h3>
				
									<p class="elementor-icon-box-description">
						In euren Öffis ist es oft sehr eng und voll, wir versuchen deshalb diese Art der Fortbewegung zu Zei-ten zu machen, wo nicht so viele Leute unterwegs sind. Oft lässt es sich aber nicht vermeiden und wir müssen in den „Berufsverkehr“. Dann wäre es wirklich nett, wenn du uns beiden, auch in einem vollen Verkehrsmittel ein wenig Platz lässt. Außerdem bitte ich dich wirklich, dich nicht über mich drüber zu stellen, ich setze mich ja auch nicht auf deinen Schoß. Wenn ich mich nämlich bedrängt fühle, dann fällt es mir besonders schwer mich zu konzentrieren, ich verliere meine Sicherheit und das macht dann das Wiesel unsicher und dann verpassen wir vielleicht unsere Station oder Schlimmeres.					</p>
				
			</div>
			
		</div>
						</div>
				</div>
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									<p>Danke für euer Entgegenkommen und Verständnis</p><p>Eure Blindenführhündin Arya</p>								</div>
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		<title>Der behinderte Patient</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/der-behinderte-patient-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 13:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Leben gegriffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 1 Blinde Menschen haben nicht nur eine Beeinträchtigung, nämlich Blindheit, und werden auch von der Gesellschaft durch Vorurteile und Barrieren im Kopf an der Entfaltung und an der Teilhabe behindert, sondern können manchmal auch zu PatientInnen werden und müssen demzufolge einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus absolvieren.&#160; Ich, selbst 30 Jahre lang in einem [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Teil 1</h4>



<p>Blinde Menschen haben nicht nur eine Beeinträchtigung, nämlich Blindheit, und werden auch von der Gesellschaft durch Vorurteile und Barrieren im Kopf an der Entfaltung und an der Teilhabe behindert, sondern können manchmal auch zu PatientInnen werden und müssen demzufolge einen stationären Aufenthalt in einem Krankenhaus absolvieren.&nbsp;</p>



<p>Ich, selbst 30 Jahre lang in einem Krankenhaus beschäftigt, war, bis auf drei Tage Mitte der 90er Jahre, noch nie stationär aufgenommen worden. Also fieberte ich dem Termin meines Eincheckens entgegen. Ich hatte dann allerdings weniger Zeit dem großen Termin entgegenzufiebern, weil ich aufgrund eines Infektes wirklich fieberte und akut in mein Wunschkrankenhaus eingeliefert wurde.</p>



<p>Dieser Einlieferung, oder besser gesagt dem eigentlich geplanten Termin, ging aber ein Gespräch in besagtem Krankenhaus voran, der zehn Tage zuvor stattfand, wobei ich über die Vorteile und Risiken verschiedenster Narkosen aufgeklärt wurde.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Von einem Fettnäpfchen ins Nächste</strong></h4>



<p>Meine Begleitperson und ich betraten also das Spital, um besagten Termin hinter mich zu bringen und holten uns bei der Aufnahme eine Nummer. Diese, so erzählte mein Assistent, wurden auf einem Display in scheinbar leuchtenden Ziffern angezeigt und sollten zum Eintreten auffordern. Wie das funktioniert hätte, wäre ich alleine dort hingefahren, ist mir bis heute ein Rätsel denn das Geld für akustische Durchsagen fehlte scheinbar. An dieser Stelle sei angemerkt, dass es für blinde Menschen sehr schwer ist Persönliche Assistenz zu bekommen…&nbsp;</p>



<p>Wir hatten uns endlich zu unserer Ansprechperson durchgekämpft – so glaubte ich zumindest – denn wir betraten einen kleineren Raum. Unschlüssig was jetzt zu passieren hat, stand ich einfach da und kannte mich null aus. Dann kam die Aufforderung meiner Begleitperson: „Du kannst reden, die Dame schaut dich an.</p>



<p>Nah super! Und woher genau soll ich – unterwegs mit Blindenstock, eindeutig aufgebrachten Blinden-Symbol und Assistenz, das wissen? Dachte diese Person, dass ich ihre Blicke spüren kann???</p>



<p>Nach dem üblichen einseitigen Austausch der Versicherungskarte beantwortete ich die Fragen der Dame und hielt die Hand hin, um die Versicherungskarte wieder entgegen zu nehmen. Aber diese wurde wohl meiner Begleitperson gereicht, denn meine Hand blieb ausgestreckt und wartete vergeblich.</p>



<p>Nah super! Der nächste Moment in dem ich mir richtig blöd vorkam.</p>



<p>Die nächste Herausforderung folgte sogleich: Mit Händen und Füßen, zumindest erahnte ich so etwas denn jegliche Navigation die ich mir aus „dorthin“ und „da links“ zusammenreimen konnte reichte nicht um bei der Navigation durch die unendlichen Weiten des Krankenhauses nicht behilflich sein.&nbsp;</p>



<p>Nah super! Reden ist Gold und Schweigen ein Sch…</p>



<p>Endlich bei der für mich bestimmten Ambulanz angekommen wurde ich gebeten doch einmal Platz zu nehmen, wo, das durfte ich selbst herausfinden. Wieder einmal fragte ich mich, was Leute ohne Begleitperson machen… Die hatte aber jetzt selbst einen Termin und versprach mich in zwei Stunden wieder abzuholen. Wir waren beide der Hoffnung, dass ich dann fertig sein würde.</p>



<p>Nach 90 Minuten des Wartes kam endlich jemand und rief meinen Namen auf. Die Person forderte mich akustisch auf „mit zu kommen“.</p>



<p>Nah super! Wo lang?&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Es geht ja doch…</strong></h4>



<p>Entgegen meiner Erwartungen wurde ich gefragt, ob ich mich unterhaken wolle und so gingen wir in trautem Gespräch – nur unterbrochen von den Hinweisen meiner Begleitung auf Hindernisse – in den Ambulanzbereich.</p>



<p>Hervorragend! So soll es sein.</p>



<p>Dort angekommen legte meine Begleitung meine Hand auf die Liege und zeigte mir auch in welche Richtung mein edles Haupt liegen soll.</p>



<p>Hervorragend!&nbsp;&nbsp;So soll es sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>…oder doch nicht?</strong></h4>



<p>Dann fiel auf der Liege eine Krankenschwester – jedenfalls glaubte ich, dass es eine Schwester war, denn diejenige Person hat sich mir nicht vorgestellt – über mich her und begann an meinem rechten, also an dem ihr am nächsten befindlichen, Arm zu zerren.</p>



<p>Nah super! Wer sind Sie?</p>



<p>Nah super! Was tun Sie da?&nbsp;</p>



<p>Dann habe ich es kapiert, mein Blutdruck wurde gemessen. Ist ja schließlich wichtig. Die Person war aber offensichtlich sprachlos ob meiner strahlenden Schönheit oder vielleicht auch meiner Blutdruck-Werte, denn eine Antwort auf meine interessierte Nachfrage über die Ergebnisse der Messung habe ich bis heute nicht bekommen. Vielleicht hat sie ihre Antwort ja auch gebärdet???</p>



<p>Nah Super! Reden. Reden. Bitte!</p>



<p>Fortsetzung folgt…</p>
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		<title>Der behinderte Patient – Teil 2</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/der-behinderte-patient-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 13:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Leben gegriffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und weiter geht’s mit Haralds Krankenhaus-Geschichten… Nachdem nun die vermeintliche Krankenschwester (oder wer auch immer…?) von mir abgelassen hat stellt sich mir nun doch die diensthabende Stationsärztin vor, ihren Namen konnte ich allerdings nicht verstehen, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Hervorragend! Man will ja wissen mit wem man es zu tun hat. [&#8230;]</p>
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<p>Und weiter geht’s mit <a href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/harald-fiedler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Haralds (öffnet in neuem Tab)">Haralds</a> Krankenhaus-Geschichten…</p>



<p>Nachdem nun die vermeintliche Krankenschwester (oder wer auch immer…?) von mir abgelassen hat stellt sich mir nun doch die diensthabende Stationsärztin vor, ihren Namen konnte ich allerdings nicht verstehen, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.</p>



<p>Hervorragend! Man will ja wissen mit wem man es zu tun hat.</p>



<p>Sie sagte, dass wir jetzt den Fragebogen durchgehen würden und dann werde ich in mein Zimmer gebracht. Gesagt, getan. Diejenige, die mich in mein Zimmer gebracht hat, hat sehr viel richtig gemacht. Sie bot mir einleitend an, ob ich mich bei ihr einhaken wolle. „Als ob sie schon mal einen Sensibilisierungsworkshop bei uns besucht hätte.“, denke ich mir zufrieden.</p>



<p>Hervorragend! Das ist die richtige Methode.</p>



<p>Auf dem Weg ins Zimmer sagte sie mir immer in welche Richtung wir gehen würden und dort angekommen sagte sie sogar in welche Richtung die Tür aufgeht.</p>



<p>Hervorragend! Man will ja die Tür nicht im Gesicht haben.</p>



<p>Im Zimmer angekommen gestand sie mir entschuldigend, dass sie nicht genau wisse, wie sie mir den Raum nun genau beschreiben sollte. Für Entschuldigungen gab es aber aus meiner Sicht überhaupt keinen Anlass und so erforschte ich, ausgehend von der Tür, systematisch den Raum und sie verbalisierte die Gegenstände die ich jeweils ertastete.</p>



<p>Hervorragend! Da ist man ja fast gerne krank bei soviel Fürsorge.</p>



<p>Dann besuchten wir noch die Nasszelle, bei Normalsterblichen auch Badezimmer/Toilette genannt, um uns dort umzuschauen. Ich habe ja immer die Panik in Behindertentoiletten den Alarmknopf versehentlich zu drücken. Ich muss gestehen im Großen und Ganzen fände ich es sehr unangenehm, aber ich bin auch eigentlich neugierig wer da eigentlich kommt. Auch in der Dusche gab es ein Schnürchen, das bei einem Notfall gezogen werden kann. Mein Orientierungsengel hat mir auch hier geduldig jeden Alarmknopf und jede Einrichtung gezeigt.</p>



<p>Hervorragend! Man will ja wissen wo man nicht herumfummeln darf.</p>



<p>Wieder zurück bei meinem Bett erklärte sie mir auch noch ausführlich das Handgerät, welches zum Rufen des Personals aber auch als Fernbedienung für TV und Radio gedacht ist, erklärt hat (zum Glück gibt es hier noch keine Touch-Screens!), zeigte sie mir noch die Fernbedienung zum Verstellen des Bettes, inklusive kleiner Testfahrt, ging sie und versprach dass ich um etwa 18 Uhr mein Essen bekommen würde.</p>



<p>Hervorragend! Das (vorübergehende) Einzel-Zimmer im Griff, wenn es so weitergeht fühle ich mich noch richtig wohl.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Haben die unsere Workshops schon besucht???</strong></h4>



<p>Gefühlte Stunden später, ich beschäftigte mich gerade mit meinem Handy, klopfte es und das Öffnen der Tür wurde von einem „Grüß Gott, ich bin die Schwester Maria und ich bringe das Abendessen“ begleitet.</p>



<p>Hervorragend! Inklusive Namensnennung eintreten und sagen was Sache ist.</p>



<p>Das Essen wurde mit der Frage „Soll ich Ihnen das Essen beschreiben?“ auf den Tisch gestellt. Mit dem Uhr-System – auf 12 Uhr liegt dieses, auf 6 Uhr jenes – wurde mir zuerst der ganze Teller erklärt und anschließend das Inventar des Tablettes samt Position des Trinkbechers wurde von ihr beschrieben.</p>



<p>Hervorragend! Man will ja wissen was man isst und nicht versuchen mit einer Gabel die Suppe zu löffeln.&nbsp;</p>



<p>„Seltsam,“ denke ich mir noch, „an die Schwestern dieser Station kann ich mich in unseren speziell für medizinisches Personal ausgerichteten Sensibilisierungsworkshops, gar nicht erinnern, aber wir waren wohl schon hier und sie haben wohl aufgepasst und die Dinge eins zu eins umgesetzt. Die meisten zumindest.“</p>



<p>Hervorragend! Reden bringt also was, jetzt kann ich meiner morgigen Operation beruhigt entgegen schlafen.</p>



<p>Fortsetzung folgt…</p>
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		<title>Der behinderte Patient – Teil 3</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/der-behinderte-patient-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 13:00:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeit & Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Aus dem Leben gegriffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und weiter geht’s mit Haralds Krankenhaus-Geschichten… Über die Einzelheiten meiner Behandlung und der nicht sehr aufregenden OP werde ich gnädig den Mantel des Schweigens hüllen. Da ich zwar mittels Kreuzstiches währen der OP schmerzfrei gemacht wurde sind mir Einzelheiten erinnerlich, die aber des Berichtens nicht wert sind. Was des Niederschreibens doch wert ist, sind einige [&#8230;]</p>
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<p>Und weiter geht’s mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Haralds (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/harald-fiedler/" target="_blank">Haralds</a> Krankenhaus-Geschichten…</p>



<p>Über die Einzelheiten meiner Behandlung und der nicht sehr aufregenden OP werde ich gnädig den Mantel des Schweigens hüllen. Da ich zwar mittels Kreuzstiches währen der OP schmerzfrei gemacht wurde sind mir Einzelheiten erinnerlich, die aber des Berichtens nicht wert sind.</p>



<p>Was des Niederschreibens doch wert ist, sind einige „Highlights“ aus meiner neuesten Krankenhauserfahrung:</p>



<p>Nun ist mir auch klar, warum ein Patient „Patient“ heißt. Rein zufällig bedeutet dieses Wort im Englischen „Geduld“. Und ja, man muss viel Geduld haben. Wie viele Stunden ich in der Zeit meines Krankenhausaufenthaltes gewartet habe – entweder auf einem Stuhl sitzend oder auf einem Gang im Bett liegend – lässt sich im Nachhinein nicht mehr zur Gänze rekonstruieren. Der Gedanke ich wurde vergessen ist jedenfalls mehr als einmal aufgekommen. Wobei ich meine letzte Hoffnung dabei auf die Reinigungskräfte gesetzt habe. Die müssen schließlich irgendwann alle Winkel und Ecken eines jeden Krankenhauses reinigen.</p>



<p>Nah super! Hin und wieder könnte man doch zumindest vorbeikommen und über die in etwa verbleibende Wartezeit informieren. Egal ob behindert oder nicht!</p>



<p>Zu Beginn etwas verstörend jedoch im Laufe der Zeit bekommt man in allem Routine: Menschen kommen ins Zimmer, schweigen (vielleicht nicken sie mir auch grüßend zu, aber wer weiß das schon…?), räumen irgendetwas herum und gehen dann wieder. Lediglich die ÄrztInnen waren durch den Rattenschwanz an anderen Personen, die sie im Gefolge hatten, leicht zu erkennen. Zum Glück, denn damit wusste ich: Jetzt kann ich meine alltägliche Frage stellen: „Wann komme ich hier raus?“. Manche haben dabei auf mich reagiert wie auf meinen nicht blinden Nachbarn auch und die Frage(n) nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. Andere Ärzte und Ärztinnen sind mir dabei, und auch bei den diversen Untersuchungen, aber leider besonders unangenehm in Erinnerung.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Körperkontakt schön und gut. Aber…</strong></h4>



<p>Diejenigen die sich unangenehm in mein Gedächtnis gebrannt haben, hatten die Angewohnheit mir über die Schulter oder noch schlimmer den Kopf zu streicheln. Nicht weil es für eine Untersuchung notwendig gewesen wäre oder sie versucht hätten mir etwas Wichtiges für mein inneres Auge zu erklären. Sondern weil sie wohl die eigene Unsicherheit überspielen oder kaschieren wollten. Körperlicher Kontakt sollte nicht unangenehm sein, gerade in einem Krankenhaus gehört dieser ja schließlich auch dazu – wie sonst sollten Untersuchungen stattfinden? Aber wenn diese Streicheleien eher an Trostversuche, die man einem Kleinkind angedeihen lässt, fühlt man sich nicht besonders ernst genommen.</p>



<p>Nah super! Ich habe meinen Erwachsenenstatus länger als einige dieser MedizinerInnen und genauso will ich auch behandelt werden.</p>



<p>In allen Krankenzimmern erwartet die PatientInnen eine Informationsmappe, die Wissenswertes über das Krankenhaus und die täglichen Routinen enthält. Unter Anderem enthält sie auch das Passwort für das W-LAN, welches zur Schonung der Kosten beim Mobilfunkanbieter doch recht nützlich ist. Auch der Zimmersafe wird darin erklärt. Denn manche Gegenstände will man doch lieber sicher verwahrt wissen, während man stundenlang auf irgendeinem Gang seine Zeit fristet. Ihr habt jetzt gedacht, dass die Mappe in Braille gedruckt ist oder digital zur Verfügung steht? Fehlanzeige!</p>



<p>Nah super! Wie funktioniert dieser Safe, wie ist das Passwort? Muss ich jetzt echt meinen Zimmernachbarn fragen?</p>



<p><strong>Zum Thema „Barrierefreiheit in Krankenhäusern muss ich jetzt noch einige Worte verlieren und ich hoffe, dass sie auf offene Ohren stoßen:</strong></p>



<p>Viele Kliniken sind über eine Drehtür zu betreten, einige wenige haben noch elektrische Schiebetüren. Neben den Drehtüren gibt es dann zwar wenigstens „Behinderteneingänge“, die Leitstreifen für blinde und sehbehinderte Menschen aber führen zur Drehtür. Damit das ein für alle Mal gesagt ist: Drehtüren sind nicht barrierefrei – weder im Rollstuhl noch als blinde Person. Selbst langsamere Menschen haben damit ihre Schwierigkeiten und für Kinder sind sie auch nicht ideal. Außerdem sollten Betreiber, Erbauer und Finanziers auch begreifen, dass ein separater Eingang für Menschen mit Behinderung dem Grundsatz der Inklusion widerspricht.</p>



<p>Hat man es also doch durch die Tür geschafft ohne mit dem Blindenstock hängen zu bleiben oder auf der falschen Seite auszusteigen, führt ein Leitstreifen zum Portier und… endet dort. Dies geschieht mit dem Argument, dass man vom Portier abgeholt und auf die gewünschte Station gebracht wird. Einerseits widerspricht das dem Grundsatz, dass auch behinderte Menschen das Recht haben sich selbständig und ohne fremde Hilfe fortzubewegen. Andererseits haben Portiere, gerade in großen Krankenhäusern auch andere Aufgaben als Concierge zu spielen, was für die abzuliefernden PatientInnen zu langen Wartezeiten führen und generell unangenehm sein kann.&nbsp;</p>



<p>Da aber, so mein nächster Kritikpunkt, sowieso taktile Übersichtspläne fehlen, würde man als blinde Person sowieso nicht weit kommen… Eine Lösung für blinde Menschen bei diesem Problem sind Blindenführhunde. Jedoch ist vielen Krankenhausbediensteten die Tatsache verborgen geblieben, dass Assistenzhunde, zu denen auch Blindenführhunde, Servicehunde, Signalhunde, Epilepsiehunde und Diabeteshunde gehören grundsätzlich ohne Wenn und Aber überall im Krankenhaus Zutritt haben. Außer natürlich in sterilen Bereichen, aber dort haben allgemein die Wenigsten Zutritt. Hunde sind auch nicht schmutziger als Menschen und für ein Krankenhaus, welches die üblichen Hygienevorschriften befolgt, sollte dies kein Problem darstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trotz-dem.at/der-behinderte-patient-teil-3/">Der behinderte Patient – Teil 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trotz-dem.at">TROTZ-DEM</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Barrierefreiheit ist ein Recht</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/barrierefreiheit-ist-ein-recht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 19:23:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TROTZ-DEM aktiv]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Welt gibt es viele Barrieren und es müssen nicht alle schlecht sein. Eine Barriere, die uns schützt, z. B. ein Hochwasserschutz oder sei es auch nur eine Tür oder ein Geländer, das uns vor einem Absturz bewahrt, sind sinnvolle und gewollte Barrieren. Wenn es hingegen darum geht, dass Menschen an der Teilnahme am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Welt gibt es viele Barrieren und es müssen nicht alle schlecht sein. Eine Barriere, die uns schützt, z. B. ein Hochwasserschutz oder sei es auch nur eine Tür oder ein Geländer, das uns vor einem Absturz bewahrt, sind sinnvolle und gewollte Barrieren.</p>



<p>Wenn es hingegen darum geht, dass Menschen an der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden, nur weil eine Barriere sie daran hindert – sei diese baulich, digital oder geistig – so muss es ein gesellschaftliches Anliegen sein an deren Beseitigung mitzuarbeiten.</p>



<p>Eine Beeinträchtigung wird erst dann zu einer Behinderung, wenn sie auf Barrieren trifft.</p>



<p>Ich bin blind. Das ist meine Beeinträchtigung und auch nichts Schlimmes. Ich kann einfach nichts sehen.</p>



<p>Wenn ich aber vor dem PC sitze (es gibt schon hervorragende Hilfsmittel, die blinden Menschen ein Arbeiten mit dem PC ermöglichen, in einem Onlineshop etwas bestellen will und bevor ich kostenpflichtig bestellen kann auf einen Captcha stoße, der mich anweist in ein Feld einzutragen, wie viele Kreuzungen auf diesem Bild zu sehen sind, dann wird meine Beeinträchtigung zur Behinderung. Wenn der dafür zuständige Webentwickler einen alternativen Captcha gewählt hätte, der es auch mir ermöglicht hätte kostenpflichtig zu bestellen, dann hätte ich den Bestellvorgang zu meiner und auch zur Zufriedenheit des Online-Ladens abschließen können.</p>



<p>Ich gehe davon aus, dass kein Webentwickler vor seinem Computer sitzt und sich ins Fäustchen lacht, weil sie oder er bewusst blinde Menschen am Einkaufen hindern will, sondern dies aus Unkenntnis geschieht.</p>



<p>Wir brauchen mutige, offene Menschen mit einer Beeinträchtigung, die sich ihr Recht nehmen, darum kämpfen und nicht alles andere tun lassen wollen.</p>



<p>Zuerst können wir die Verursacher*innen höflich darauf hinweisen, welches Problem wir mit dieser Barriere haben.</p>



<p>Die meisten reagieren offen und zeigen sich lösungsorientiert.</p>



<p>Einige Wenige reagieren gar nicht.</p>



<p>Geschieht längere Zeit gar nichts und werden auch die Barrieren nicht beseitigt, so hat uns der Gesetzgeber ein hervorragendes Hilfsmittel zur Seite gestellt.</p>



<p>Das <a href="https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=20004228" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz</a>, welches eine Schlichtung ermöglicht.</p>



<p>Dies ist der Versuch einer lösungsorientierten Einigung unter Vermittlung des zuständigen Sozialministeriumservice, indem die kontrahierenden Parteien zu einem Schlichtungsgespräch eingeladen werden.</p>



<p>Einigt man sich in diesem Gespräch auf die Beseitigung der Barriere, löst sich alles in Wohlgefallen auf und man muss sich als Schlichtungswerber*in die berechtigte Frage stellen warum der Schlichtungspartner nicht gleich reagiert hat.</p>



<p>Misslingt der Schlichtungsversuch, so hat die Schlichtungswerberin die Möglichkeit sein oder ihr Recht gerichtlich einzuklagen.</p>



<p>Seltsamerweise muss bei einem Misslingen der Schlichtung die Barriere nicht beseitigt werden und der Schlichtungspartner kann getrost auf die nächste Schlichtung warten.</p>



<p>Wir wären nicht in Österreich, wenn es nicht auch in diesem Gesetz ein Hintertürchen als Ausweg zur Vermeidung von „unnötigen“ Ausgaben für die Beseitigung von Barrieren gäbe: §6 regelt die Zumutbarkeit bzw. Unzumutbarkeit der finanziellen Belastung, die mit der Beseitigung einer Barriere verbunden ist.</p>



<p>Dabei muss man als Schlichtungswerber*in auch die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten: Ist der Schlichtungswerber ein Großkonzern, der es nicht auf die Reihe bekommt, z. B. seine Webseiten barrierefrei zu gestalten und der auch auf Mails nicht reagiert, in welchen er oder sie darauf hingewiesen wird, so ist dies nicht gerade kund*innenorientiert und ein typischer Fall für eine zukünftige Schlichtung und auch – bei einer misslungenen Schlichtung – ein Fall fürs Gericht.</p>



<p>Handelt es sich hingegen um einen kleinen Online-Shop so kann die Zumutbarkeit durchaus eine Rolle spielen.</p>



<p>Barrierefreies Webdesign ist keine Kunst und das Wissen und die Beseitigung von Barrieren stellt für den kundigen Webentwickler kein Problem dar.</p>



<p>Oft liegt der Wille, aber nicht das Wissen zu digitaler Barrierefreiheit vor, dann braucht es lediglich einige Gedankenanstöße. &nbsp;Zu empfehlen ist immer der Austausch mit Betroffenen.</p>



<p>Es sei noch auf §8 Abs. 3 hingewiesen, der Förderungen des Bundes an die Barrierefreiheit knüpfen würde.</p>



<p>Leider ist die Liste der Fälle endlos, in denen dagegen verstoßen wurde. Es sei des Weiteren abschließend auf die Aktion <a href="https://www.sozialministerium.at/Themen/Soziales/Menschen-mit-Behinderungen/Barrierefreiheit.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Barriere:freie Unternehmen&#8220;</a> bei welcher die Herstellung von Barrierefreiheit bezuschusst wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trotz-dem.at/barrierefreiheit-ist-ein-recht/">Barrierefreiheit ist ein Recht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trotz-dem.at">TROTZ-DEM</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Tag in der Krankenpflegeschule des Klinikums Rohrbach</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/krankenpflegeschule-rohrbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jules]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Apr 2021 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TROTZ-DEM aktiv]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.trotz-dem.at/?p=9301</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem der ganztägige Sensibilisierungsworkshop aus, mittlerweile wohl allen, bekannten Gründen schon einige Male verschoben wurde, war es nun endlich so weit. Wir schreiben Freitag, den 16. April 2021. Dankenswerter Weise wurde uns eine Unterkunft für die vorangehende Nacht zur Verfügung gestellt, sonst hätten wir um 4 Uhr morgens – für meine AssistentInnen noch mitten in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.trotz-dem.at/krankenpflegeschule-rohrbach/">Ein Tag in der Krankenpflegeschule des Klinikums Rohrbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trotz-dem.at">TROTZ-DEM</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="9301" class="elementor elementor-9301" data-elementor-post-type="post">
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									<p>Nachdem der ganztägige Sensibilisierungsworkshop aus, mittlerweile wohl allen, bekannten Gründen schon einige Male verschoben wurde, war es nun endlich so weit.</p><p>Wir schreiben Freitag, den 16. April 2021. Dankenswerter Weise wurde uns eine Unterkunft für die vorangehende Nacht zur Verfügung gestellt, sonst hätten wir um 4 Uhr morgens – für meine AssistentInnen noch mitten in der Nacht – aus den Federn gemusst, damit pünktlich um 8 Uhr im fernen Oberösterreich antanzen hätten können. So kamen wir entspannt, mit vom Frühstück gefüllten Bäuchen in der Schule an und wurden erwartungsvoll begrüßt.</p><p>Unter Einhaltung strenger Sicherheitsmaßnahmen – die kennen wir mittlerweile wohl auch alle nur zu gut – begannen wir. Und das Ende folgte viel zu schnell, denn wir hatten noch Programm, aber keine Zeit mehr. Das kam daher, dass die Auszubildenden so viele Fragen und derart konstruktive Vorschläge zum Umgang mit einer Patientin oder einem Patienten mit einer Beeinträchtigung hatten, so dass ich mich schon fragte: „Wozu bin ich eigentlich da?“</p><p>Wir ziehen in unseren Workshops den Dialog vor, denn wie oft gibt es diese Berührungspunkte im Alltag? Eine Voice Over Funktion kann man auch zu Hause mit sich ausprobieren. Aber selbst behinderte Personen zum Umgang von und mit ihnen im Alltag zu befragen und eine offene, respektvolle Atmosphäre dafür zu schaffen gelingt im Alltag leider viel seltener. In Rohrbach hat dies vollkommen gefruchtet. In den „Dialogpausen“ wurde natürlich auch genug erlebt und ausprobiert, damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt und bleibende Erinnerungen geschaffen werden.</p><p>Wir wissen, wir verlangen den Teilnehmer:innen immer einiges ab, aber es zahlt sich auch immer für alle aus. Und: Das Leben ist kein Ponyhof. 😉</p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://www.trotz-dem.at/krankenpflegeschule-rohrbach/">Ein Tag in der Krankenpflegeschule des Klinikums Rohrbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.trotz-dem.at">TROTZ-DEM</a>.</p>
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		<title>Wer ist eigentlich Nunu Kaller?</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/wer-ist-eigentlich-nunu-kaller/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jules]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2020 19:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Netz gefischt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schluss mit Amazon &#38; Co. Nun haben wir den „Lockdown II. Ich bin mir sicher diese Zeit wird genutzt werden, um sich reichlich Gedanken zu machen. Bestimmt wird bei vielen die Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit ein Thema sein. Andere darüber wie sie ihre Kinder zu Hause betreuen können, sollten diese auch nach Hause geschickt werden. Und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Schluss mit Amazon &amp; Co.</h2>



<p>Nun haben wir den „Lockdown II. Ich bin mir sicher diese Zeit wird genutzt werden, um sich reichlich Gedanken zu machen. Bestimmt wird bei vielen die Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit ein Thema sein. Andere darüber wie sie ihre Kinder zu Hause betreuen können, sollten diese auch nach Hause geschickt werden. Und wieder andere vielleicht darüber wie sie ihre pflegebedürftigen Angehörigen in dieser Zeit begleiten können. Manche wird wohl auch die Schuldfrage umtreiben. Doch Thema wird uns wohl alle irgendwie beschäftigen: Steht das nächste große christliche „Event“ ja bereits kurz bevor. Lebkuchen und Spekulatius begrüßen uns seit Anfang September fröhlich im Supermarkt und leiten die Weihnachtssaison ein. 3, 2, 1 und los geht „die stillste Zeit des Jahres“. Egal ob wir damit etwas anfangen können oder nicht: Geschenke gibt’s trotzdem, jedenfalls bei den meisten.&nbsp;</p>



<p>Selbst wenn der stationäre Handel geöffnet bleibt, wird hier ein weiterer (anhaltender) Einbruch zu spüren sein. Durch Angst vor Ansteckungen und andere Corona-Ermüdungserscheinungen, gerade im öffentlichen Raum werden nun viele den scheinbar einfacheren Weg gehen und einen der internationalen Online-Riesen mit ihrer Bestellung und ihrem Geld beglücken.&nbsp;</p>



<p>Doch wir sollten nicht warten bis uns von politischer Seite alles vorgekaut und gesagt wird, was wir tun sollen „um unser Land und unsere Wirtschaft zu stärken“, sondern selbst die Tastatur in die Hand nehmen und die aus vielen Gründen richtigere Entscheidung treffen. Wer sich ein wenig über die Grenze der installierten Amazon-App hinauswagt, kann eine Vielfalt an regionalen Angeboten entdecken, die nicht nur Erdäpfel, Marillen-Schnaps und Schaffelle abdeckt.Gut. Die scheinbare Einfachheit (Usability, Bezahlmöglichkeiten, Umtausch- und Rückgabemöglichkeiten, etc.) und schiere Unendlichkeit der internationalen Riesen ist verlockend. Wobei ich hier als blinder User anmerken sollte, dass etwa die „Kunst des barrierefreien Programmierens“ keine Frage der Größe oder Internationalität ist. Jene welchen ein barrierefreies Angebot am Herzen liegt bewerkstelligen dies oft auch mit geringeren Mitteln als Peter Szulczewski oder Jeff Bezos. Denn diese beweisen leider immer wieder, dass es nicht darauf ankommt wie reich ein Unternehmen ist, um wirklich inklusiv zu sein. Abgesehen von aufgemotzten Werbespots geht ihnen die Zielgruppe der blinden und sehbehinderten Menschen wohl am Allerwertesten vorbei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aber wer ist denn nun eigentlich Nunu Kaller?</h3>



<p>Die Frage ist grundsätzlich mit Wikipedia schnell beantwortet: „Nunu Kaller ist eine österreichische Publizistin, Umwelt-Aktivistin und Bloggerin.“ Wobei…ihr Blog ist einem anderen Projekt gewichen, dass ihr wichtiger erschien: Sie betreibt seit dem ersten Lockdown eine online Plattform für heimischen Unternehmen. „Es begann zu Zeiten des Corona Lockdowns, und es bleibt auch weiterhin aktuell: Stell dir vor, es ist Krise, und keiner bestellt bei Amazon oder einem anderen, großen internationalen Konzern, sondern stattdessen bei heimischen Unternehmen.“ Worum es genau geht erklärt sie hier: <a href="https://liste.nunukaller.com/#c87" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Worum geht’s?</a></p>



<p>Gerade surfe ich auf der Ladenliste von <a href="https://liste.nunukaller.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nunu Kaller</a> rum und bin mittlerweile sehr zuversichtlich dort für meinen diesjährigen Weihnachtseinkauf und wohl weit darüber hinaus alles zu finden, was das Herz begehrt: <a href="https://liste.nunukaller.com/#c96" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ladenliste</a></p>



<p>Auch wenn eine Bestellung vielleicht nicht von Beginn an so komfortabel funktioniert oder die Bezahlmöglichkeiten drei statt zehn sind, auch wenn die Kommunikation manchmal etwas schwieriger sein kann oder das Gekaufte nur mit einer vorherigen Absprache und nur ungern umgetauscht oder retour genommen wird, so bleibt das gute Gefühl „österreichisch gekauft“ zu haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nomnom statt mjam</h3>



<p>Und wenn ich schon dabei bin: Auch die heimische Gastronomie wird im zweiten Lockdown wieder die Unterstützung hungriger, kochfauler EinwohnerInnen brauchen. Doch bevor du jetzt die App von mjam oder Lieferando öffnest, schau doch mal, ob das Restaurant deiner Wahl auch ohne deren Unterstützung liefert. Denn hier müssen die GastronomInnen eine Provision von 8-15 % des Bestellwerts an riesen Unternehmen abtreten. Ruf doch einfach mal an und gönne den Mitarbeitenden die paar Prozent mehr. 🙂</p>



<p>Also greifen wir doch zum Telefon, bestellen direkt und lassen die WirtInnen die Provison lieber für ihr Personal, als für weitere Online-Riesen, ausgeben. Das nenne ich dann eine klassische Win-Win-Situation.&nbsp;</p>



<p>Mahlzeit und Happy Shopping</p>



<p>Euer <a href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/harald-fiedler/">Harald</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Gedanken zur Hygieneverordnung</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/gedanken-zur-hygieneverordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jules]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2020 15:01:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben gegriffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach ausgiebiger Lektüre des Hygienehandbuches, welches Empfehlungen für elementare Bildungseinrichtungen und Schulen in Österreich enthält, bin ich klüger. Nachdem ich mir dieses Werk doch einige Male reinziehen musste, um es zu verstehen – und obwohl ich ein „Mensch mit besonderen Bedürfnissen“ bin – habe ich es verstanden, entgegen der offensichtlichen Annahme dieser Empfehlung. Ich kann [&#8230;]</p>
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									<p>Nach ausgiebiger Lektüre des Hygienehandbuches, welches Empfehlungen für elementare Bildungseinrichtungen und Schulen in Österreich enthält, bin ich klüger. Nachdem ich mir dieses Werk doch einige Male reinziehen musste, um es zu verstehen – und obwohl ich ein „Mensch mit besonderen Bedürfnissen“ bin – habe ich es verstanden, entgegen der offensichtlichen Annahme dieser Empfehlung. Ich kann es zwar noch nicht auswendig, bin aber knapp davor.</p><p>Ich bin zwar blind, sehe aber hinter jeder Zeile den erhobenen Zeigefinger der beteiligten Ministerien. Es lässt die Vermutung zu, dass die VerfasserInnen wenig Glauben an die Eigenverantwortung des jeweiligen Schulpersonals aufbringen können.</p><p>Wir würden aber nicht im „bevorschrifteten Lockdown-Österreich“ sein, um an derartige Auswüchse ministerialen Größenwahns gewohnt zu sein. Man gewöhnt sich an alles und alsbald wird das Ungewohnte, vormals unerhörte, zum Selbstverständlichen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Inklusion lässt grüßen, von weit weit weg…</h2>				</div>
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									<p>Dieses Hygienehandbuch ist wahrscheinlich in aller Eile ausformuliert worden und bedenkt alle Eventualitäten. Die oft herbeibeschworene, manchmal nur durch Lippenbekentnisse existierende Inklusion und die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung wird in diesem Handbuch sehr unzulänglich umgesetzt.</p><p>Und bevor jetzt die Aufmerksamkeit aller absinkt will ich zu meinen Kernbotschaften kommen:</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Menschen mit „besonderen Bedürfnissen“</h2>				</div>
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									<p>Wir leben im Jahr 2020. Im Jahr zwölf <strong>(12!!!)</strong> nach der Unterzeichnung Österreichs der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung. Wann kommt es in allen Köpfen an – auch wenn man über die Behinderten-Terminologie bestimmt trefflich streiten kann – dass Menschen mit einer Behinderung keine „besonderen Bedürfnisse“ haben. Welche besonderen Bedürfnisse sollten das denn sein? Ich muss essen, schlafen, auf die Toilette, will mich beruflich verwirklichen und möchte meine Freizeit so gestalten, wie ich das eben möchte. Alle Menschen ohne Behinderung, die diese Bedürfnisse nicht haben, heben nun bitte die Hand…</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">An Formulierungen kann man arbeiten</h2>				</div>
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				"Die in dem Handbuch definierten Hygienemaßnahmen in elementarpädagogischen Einrichtungen und Schulen basieren auf der Voraussetzung, dass diese von jenen Personen, die sie einhalten sollen, verstanden werden. Bei Kindern im Alter bis zu sechs Jahren, oder auch bei Kindern/Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen oder individuellen Schwierigkeiten kann nicht davon ausgegangen werden, dass all diese Maßnahmen umgesetzt werden können bzw. wird dies natürlich auch nicht von den zuständigen Pädagoginnen und Pädagogen verlangt."			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: Hygienehandbuch zu COVID-19</cite>
														</div>
					</blockquote>
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									<p>Es ist doch eine arge Verallgemeinerung, dass alle Menschen mit besonderen Bedürfnissen das Ziel dieser Maßnahmen nicht nachvollziehen können.</p>								</div>
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							<blockquote class="elementor-blockquote">
			<p class="elementor-blockquote__content">
				„Weiters sollte insbesondere bei Kindern im Alter bis zu sechs Jahren und bei Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen/Schwierigkeiten aus fachlicher Perspektive reflektiert werden, wie sich das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes des pädagogischen Personals auf das Verhalten und die Entwicklung der Kinder/Jugendlichen auswirkt.“			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: Hygienehandbuch zu COVID-19</cite>
														</div>
					</blockquote>
						</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Immerhin: „Singen sollte unterlassen und Schreien vermieden werden.“</h2>				</div>
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									<p>„Auf Atemhygiene achten!“ Zum Glück, atmen dürfen wir alle dann doch noch. Aber nur unter den vorgeschriebenen Bedingungen. Dass das auch klar ist! Und diese ewige Singerei und Schreierei an Österreichs Schulen führte immerhin schon zu internationalen Verwicklungen und hätte fast den 3. Weltkrieg ausgelöst. Aber jetzt ist Schluss damit! (Achtung: Sarkasmus)</p>								</div>
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		<title>8.4.2020 Aryas Tagebuch: Alle tragen Maulkorb</title>
		<link>https://www.trotz-dem.at/8-4-2020-aryas-tagebuch-alle-tragen-maulkorb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jules]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2020 10:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus dem Leben gegriffen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8230;nur ich nicht&#8230; Es wird immer seltsamer. Jacky und ich können uns nur wundern. Nun tragen alle einen weißen Maulkorb, nur wir müssen keinen tragen. Also genau genommen muss ich als gut ausgebildete Assistenzhündin so ein Unding zum Glück niemals tragen. Aber meine Hundefreunde und -freundinnen habe ich schon das eine oder andere Mal mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">&#8230;nur ich nicht&#8230;</h4>



<p>Es wird immer seltsamer. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Jacky (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/jacky/" target="_blank">Jacky</a> und ich können uns nur wundern. Nun tragen alle einen weißen Maulkorb, nur wir müssen keinen tragen. Also genau genommen muss ich als gut ausgebildete Assistenzhündin so ein Unding zum Glück niemals tragen. Aber meine Hundefreunde und -freundinnen habe ich schon das eine oder andere Mal mit der Maulsperre aus den Öffis steigen sehen. Die sollen ja unglaublich unbequem sein. Und jetzt tragen die ZweibeinerInnen plötzlich auch so ein Ding? Ich sage euch, dass sieht wirklich komisch aus. Bei den Gesichtern, die die Leute dabei machen – wenn man was erkennt hinter diesen Maulkörben – ist mir aber klar, dass es sich dabei nicht um eine lustige Verkleidung handeln kann. Wie ich euch ja schon in meinem <a rel="noreferrer noopener" aria-label="letzten Tagebucheintrag (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.trotz-dem.at/31-03-2020-aryas-tagebuch-es-liegt-was-in-der-luft/" target="_blank">letzten Tagebucheintrag</a> erzählt habe, liegt was in der Luft und es riecht nach Desinfektionsmittel.&nbsp;</p>



<h4 class="wp-block-heading">Handschuhe im Frühling???</h4>



<p>Neben den Maulkörben für Menschen habe ich auch schon viele Leute gesehen, die jetzt wo der Frühling endlich kommt, plötzlich wieder Handschuhe anziehen. Auch das <a href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/sabine-fiedler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Wiesel (öffnet in neuem Tab)">Wiesel</a> hat beim Einkauf welche an, die sie dann nach dem Einkauf in den Mistkübel wirft. Ich hoffe ja nur dass alle die diese Dinger tragen so klug sind und die da reinwerfen. Bei unseren kurzen Spaziergängen ist meiner feinen Hundenase ja schon das eine oder andere unter die Nase geraten und glaubt mir, mein Appetit ist unendlich. So kann es schon mal passieren, dass ich was in meinen feinen Mund bekomme, wo das Wiesel dann schimpft (wenn sie es bemerkt) und ich glaube diese Handschuhe gehören da dazu… 😉</p>



<p>Mein Leben ist ja grundsätzlich um einiges leichter geworden (Leute weichen uns aus, es ist viel ruhiger, wodurch ich mich besser orientieren kann, usw.), das Wiesel allerdings wirkt schon immer unruhiger und angespannter. Ich meine, ich kann das ja verstehen. Mir fehlen unsere ausgedehnten Spaziergänge auch, aber mit unserem Garten kommen wir doch ganz gut zurecht. Das wird ja wohl nicht ewig so weitergehen, oder…?</p>



<p>Wollen wir’s hoffen…</p>



<p>Eure <a href="https://www.trotz-dem.at/ueber-uns/arya/">Arya</a></p>
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