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Schräge Rampen - Schöne Stufen

Ich bin seit geraumer Zeit Vorstandsmitglied als stellvertretender Kassier im Verein Highrollers. Einer der Ideen unseres Vereinspräsidenten Mag. Michael Sicher war das Thema Barrierefreiheit ein wenig bekannter zu machen, auch unter denen, die bislang nie etwas damit zu tun hatten.

Wir schrieben also einen Fotowettbewerb, mit der Vorgabe Barrieren, deren Lösungen und Kurioses in diesem Zusammenhang zu fotografieren und hochzuladen, aus.

Nun ging es daran eine Jury für die eingereichten Fotos zu benennen.

Die meisten Jurymitglieder waren schnell gefunden, aber mein Präsident wollte mich. Meinen Hinweis, dass ich blind sei, ließ er nicht gelten und so begab ich mich auf die Suche nach einem professionellen Fotobeschreiber. Diesen fand ich bei Audio 2, einer Firma , die Audiodescribtion anbietet. Einem sehr hilfreichen Werkzeug, um als blinder Zuhörer etwas von der Handlung mitzubekommen.

Dort konnte ich mir die unschätzbaren Dienste von Herrn Bernd Kainz zu Nutze machen, der mir die eingereichten Fotos wertfrei, neutral und mit vielen Worten beschrieb sodass vor meinen geistigen Auge eine Vorstellung eines Bildes entstand. Dies machten wir mit allen Fotos.

Auf diese Weise auf den gleichen Wissenstand gebracht wie die anderen JurymitgliederInnen, trafen wir uns um die endgültige Prämierung vorzunehmen.

Seltsamerweise waren meine ausgewählten Favouriten auch immer unter der Auswahl der übrigen Jury, sodaß Herr Bernd Kainz und ich einiges richtig bei der Auswahl gemacht haben dürften. Nach heftigem Ringen lagen schließlich die jeweiligen Siegerfotos vor uns und es waren auch meine dabei.

Dieser Fotowettbewerb durfte natürlich nicht ohne feierlichen Abschluß bleiben. Dieser fand in der Lounge der Wirtschaftskammer statt und es wurden hier die Preise verliehen.

Die Heilung des blinden Bartimäus

An einem der vergangenen Sonntage saßen die beste Ehefrau und ich wieder im Gottesdienst und lauschten andächtig dem Evangelium.

Es ging um die Heilung des blinden Bartimäus. “Nah super, schon wieder eine der Behindertenheilungsgeschichten aus der Bibel” dachte ich mir.

Für diejenigen, denen diese Geschichte nicht mehr ganz erinnerlich ist, hier die dementsprechenden Bibelstellen:

Markus 10,46-52

Lukas 18,35-43

Matthäus 20,29-34

Ich willl die Geschichte hier kurz zusammenfassen:

Jesus zog mit seinen Jungs, Mädls waren sicher auch dabei, aber die blieben unerwähnt, nach Jericho. Wie immer hat sich eine Menschenmenge versammelt um ihm gaffend zu bestaunen. Wer nicht gaffte und staunte war Bartimäus, ein blinder Bettler, der aber intuitiv mitbekam, dass etwas ungewöhnliches vorging und erkannte, dass da Jesus des Weges kam.

Da er die öde Bettlerei satt hatte und voll des Glaubens an diesen Messias war, rief er “Sohn Davids”, denn unter diesen Namen erkannten ihn die Menschen auch.

Die Menschenmenge war ungehalten und wollte ihm den Mund verbieten um nicht in der Gafferi gestört zu werden, aber Bartimäus erkannte seine Chance. Endlich wurde Jesus auf ihn aufmerksam und rief Barti zu sich. Bei Jesus angekommen, fragte dieser Bartimäus “Was soll ich DIR tun”. Wegen der öden Bettlerei und einem besseren Leben rief er “Ich will wieder sehen” und Jesus heilte ihn. Und Bartimäus folgte Jesus nach.

Soweit die Geschichte.

Da ich auch blind bin, kann ich hier mitreden und dachte mir, was würde ich mir wünschen, wenn mich Jesus fragen würde: “Was soll ich DIR tun?” Nach 2 000 Jahren haben sich die Einkommensmöglichkeiten und der soziale Status von blinden Menschen erheblich geändert, sodaß die Heilung eher am unteren Ende meiner Prioritätenliste steht. Ich hätte eine ganze Menge Wünsche, aber das ewige Leben, wohlgemerkt hier auf Erden mit meinen Körper wäre nicht schlecht und alle Sprachen dieser Welt zu können würde danach kommen.

High Rollers

ist ein Verein zur Kommunikation der Leistungsfähigkeit von Menschen im Rollstuhl. Die Organisation wurde im September 2012 auf Initiative von Michael Sicher gegründet.

Menschen im Rollstuhl leben mit ganz besonderen Herausforderungen. Um ihr Leben erfolgreich zu meistern, setzen sie überdurchschnittliches Organisationstalent, viel Geduld und starke Zielorientierung ein. Darüber hinaus verfügen viele Rollstuhlfahrer/-innen über weitere, ganz spezielle Talente. HIGH ROLLERS macht dieses Potenzial sichtbar – mit dem Ziel, es sowohl für die Gesellschaft als auch für Unternehmen attraktiv zu machen.

High Rollers
Verein zur Kommunikation der Leistungsfähigkeit von Menschen im Rollstuhl

  1. H. Mag. Michael Sicher, MSc
    Montleartstrasse 74/2/10
    1160 Wien

Mail: office@highrollers.at

Internet: www.highrollers.at

Tötung von neugeborenen Babys

Die beiden offensichtlich gottgleichen Wissenschaftler Alberto Giubilini und Francesca Minerva fühlen sich zu Höherem berufen und wollen nun auch Neugeborenen ein Lebensrecht absprechen und deren Tötung legalisieren. Natürlich nur unter bestimmten Umständen und in Ausnahmefällen. Einer dieser Ausnahmefälle ist eine Behinderung. Da habe ich nochmal Glück gehabt, dass die beiden Jungs nicht mein Lebensrecht anzweifeln.

Hier gehts zum Artikel auf focus.de

Drei Frauen wegen Vergewaltigung angeklagt

“Es war eine Schnappsidee, es ist einfach so passiert, wir waren betrunken“ So rechtfertigten sich die 3 Frauen gegen ihre Anklage der Misshandlung und Vergewaltigung eines geistig behinderten Mannes.
Würde man die Umstände außer Acht lassen, dass diese Taten mehrmals passiert sind, dass diese Taten mit dem Handy gefilmt worden sind und dass diese Taten von einer grausamen sadistischen Energie zeugen, würde man das sehr milde Urteil noch verstehen können.

Ob diese 3 jungen, aber garnicht unschuldigen Frauen gewußt haben, dass dies ein Mensch war, dem sie das antaten und keine Mülltonne?

Menschen mit einer Behinderung, ob nun geistig, psychisch oder sonst wie, aber auch Menschen die nicht so in unser „normales“ Schema passen haben den gleichen Anspruch auf Achtung und Respekt und sind keine Sache, die keine Gefühle haben.

Berichte zu diesem Thema:

noe.orf.at

www.heute.at

die-frau.at

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Behindertensportverband geschädigt

Vorausschickend sei gesagt, dass es sich beim unten angeführten ÖBSV nicht um den Blindenverband handelt, sondern um den Österreichischen Behindertensportverband.

Eines meiner wenigen Hobbys und auch sportlichen Betätigungen ist Torball. Hier bin ich im ABSV (Allgemeinen Behindertensportverein) aktiv.

Dieser Verband wird mit vielen anderen Behindertensportvereinen unter dem gemeinsamen Dach des Österreichischen Behindertensportverbandes vereinigt.

Es stellte sich nun heraus, dass der bisherige Finanzreferent seinen persönlichen Finanzbedarf über die Kassen des Verbandes deckte.

Hier finden sie die Links zum Bericht des ÖBSV, dem Bericht zum Thema auf diepresse.com und kurier.at


Petition Gegen diskriminierende - menschenverachtende TV-Darstellung, TV-Werbung und Radio

Von: Bernhard Josef Hruska aus Wien, Österreich

An: Bundespräsident Heinz Fischer, Bundeskanzler Werner Faymann, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz in dem gesamten Bundesgebiet Österreich

Zur Einhaltung der Menschenrechte und Menschenwürde darf die Darstellung behinderter Menschen in Berichten, Werbung, Spenden-Aktionen etc. nicht diskriminieren. Verfassungsrechtliche Basis ist die österreichische Bundesverrfassung aus 1997 Art. 7, die UN-Behindertenkonvention und das Behindertengleichstellungsgesetz BBStG 2006.
Behinderte Menschen müssen als gleichwertige BürgerInnen dargestellt werden. Sie müssen selber ihre Anliegen nach dem Selbstbestimmtleben-Prizip äußern und Vertreten können. Personen die sich selber nicht äußern können dürfen, um ihre Menschenwürde zu wahren, nur ohne Erkennung ihrer Identität gezeigt werden. Siehe auch ADA (Regelung im Rahmen des Americans with Disability Act: z.B. von spielenden Kindern mit Lernschwierigkeiten dürfen in Bild und Ton nur deren Füße gezeigt werden). Klischees die Mitleid erwecken sollen, Begriffe (wie: “an den Rollstuhl gefesselt”, “Menschen mit besonderen Bedpürfnissen” u.dgl.) oder Bilder die den Eindruck der Minderwertigkeit erwecken, sind diskriminierend und wiedersprechen den Menschenrechten und den östereichischen BürgerInnenrechten.

Begründung: Die Plattform österreichischer Journalisten - für ethische diskriminierungsfreie und menschenwürdige Berichterstattung fordert in Zusammenhang mit der Darstellung behinderter Menschen in den Medien, die Einhaltung des Artikel 7. der Verfassung und des Behindertengleichstellungsgesetzes BBStG 2006. Die Darstellungen und Werbespots in TV und Radio lassen in den letzten Jahren keine wesentliche Verbesserung erkennen. Vor allem Spendenaktionen wie “Licht ins Dunkel” nutzen veralterte, überholte Klischees wie Personen im Rollstuhl und Portraits von Kindern mit Lernschwierigkeiten in Nahaufnahmen um diese minderwertig und hilfsbedürftige darzustellen, dies um im großen Stil nach Almosen zu betteln. Qualitätsvoller und zeitgemäßer Journalismus nutzt seit Jahren wertfreie und diskriminierungsfreie Darstellungen. Vorbildhafter österreichischer Journalismus bedient sich menschenwürdiger Darstellungen, nutzt politisch korrekte Wortwahl und hält die Punktuation für ethischen, menschenwürdigen und diskriminierungsfreien Journalismus ein.

Im Namen aller Unterzeichner.

Wien, 08.12.2011 (aktiv bis 07.06.2012)

Hier der Link zum Artikel auf openpedition.de

Amtlich behindert muss nicht ein ganzes Leben lang andauern

Menschen mit Behinderung haben die Möglichkeit beim Bundessozialamt einen Behindertenpass zu beantragen, in welchem beispielsweise der Grad der Behinderung, ob ein Blindenführhund benötigt wird, öffentliche Verkehrsmittl zumutbar sind, eingetragen ist.

Andererseits kann man beim Bundessozialamt die Zugehörigkeit zum Kreis der begünstigten Behinderten beantragen, was erhebliche finanzielle Vorteile auf den Arbeitsmarkt bietet, aber auch den „Nachteil“ des erhöhten Kündigungsschutz mit sich brachte, wie im Behinderteneinstellungsgesetz festgeschrieben.

Ursprünglich konnten ArbeitgeberInnen behinderte MitarbeiterInnen während 6 Monaten nach deren Einstellung regulär kündigen, wenn diese mit der MitarbeiterIn nicht zufrieden waren. Dann begann der erhöhte Kündigungsschutz zu greifen, was bedeutet, dass der ArbeitgeberIn die Schlichtungsstelle des Bundessozialamtes einschalten und mit dieser die Kündigung des behinderten Mitarbeiters verhandeln musste und erst nach Zustimmung der Schlichtungsstelle durfte die Kündigung ausgesprochen werden. Diese Vorgehensweise schreckte viele ArbeitgeberInnen ab, da diese die Befürchtung hegten, dass sie einen behinderten Mitarbeiter nie wieder los werden würden, und dieser durch erhöhte Fehlzeiten zu einen Negativposten in der Lohnverrechnung werden würde.

Durch eine unglückliche Informationspolitik des Bundessozialamtes wurden beide Anträge dem Antragswerber vorgelegt und so kamen Menschn mit Behinderung oft ungewollt zum erhöhten Kündigungsschutz.

Inzwischen ist es so, dass der erhöhte Kündigungsschutz erst nach 4 Jahren zu greifen beginnt, und nach einer solch langen Zeit muss auch dem einfältigsten Unternehmer klar geworden sein, ob ein behinderter Mitarbeiter sich für die Stelle eignet. Also ist der erhöhte Kündigungsschutz praktisch abgeschafft, obwohl er noch im Behinderteneinstellungsgesetz festgeschrieben steht.

Ein behinderter Arbeitssuchender klagte nun das Bundessozialamt um Widerruf des Bescheides über die Zugehörigkeit zum Kreise der begünstigten Behinderten. Dies ist aber im Behinderteneinstellungsgesetz nicht vorgesehen. Also musste der Österreichische Verwaltungsgerichtshof rann und hat nun nach 4 Jahren zu Gunsten des arbeitswilligen Behinderten entschieden.

Link zum Pressebericht des Wiener Verwaltungsgerichtshof: www.vwgh.gv.at

Pressemeldung: Interessen vertreten statt Konflikte vermeiden

von Lichtblicke e.V. und “Freunde der Rehabilitationshunde Europas”

gemeinsam herausgegebene Pressemeldung:

Interessen vertreten statt Konflikte vermeiden

Verein Lichtblicke fördert das Führhundwesen und nimmt Belange von Blindenführhundhaltern ernst

Lichtblicke e.V., der Verein zur Förderung des Blindenführhundwesens aus Deutschland und der Verein “Freunde der Rehabilitationshunde Europas” aus Österreich distanzieren sich entschieden von der Auffassung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV), nach der es besser sei, Konflikte zu vermeiden, als die Interessen der eigenen Zielgruppe zu vertreten. (weiterlesen…)

Neuer Palmers-Werbespot „Sinnlichkeit die man fühlt“

Für große Aufregung sorgte der neue Palmers-Werbesport “Sinnlichkeit die man fühlt und

hier auch die audio kommentierte Version des Spots beim Präsident der größten Blinden- und Sehbehindertenvertretung, dem Österreichischen Blinden und Sehbehinderten Verband, Herrn Magister Gerhard Höllerer. Dieser reichte eine Beschwerde beim Österreichischen Werberat ein, um die Absetzung des Spots zu erwirken.

Aber die Beschwerde wurde abgelehnt.

Der äußerst gelungene Werbe-Spot, der unter Mithilfe der zweitgrößten Blinden- und Sehbehindertenvertretung, der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs realisiert wurde, zeigt eine blinde Frau, die sich in Palmers-Unterwäsche wirft und der dies offensichtlich und auch hörbar gefällt. Hier das Making-Off.

Jahrelang wurde darum gerungen, dass Menschen mit Behinderung in den Medien mehr present sein sollen, anstatt nur alljährlich im „Licht ins Dunkel“ vorgeführt zu werden.

Und jahrelang wurde darum gerungen, dass behinderte Menschen vorerst Menschen sind und erst in zweiter Hinsicht behindert.

Herr Magister Höllerer wirft beide Bemühungsversuche über den Haufen und beschwert sich gegen das Zeigen einer blinden Frau in einen Werbespot und gegen die Feststellung der Palmers-Marketing-Chefin, dass eine blinde Frau vorerst eine Frau sei.

Und auch der Punkt in der Beschwerde, nachdem viele blinde Frauen am Rande des Existenzminimums leben, ist völlig realitätsfremd.

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